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Das Wichtigste im Überblick |
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Der dreigliedrige Stundenplan — Kopf, Herz und Hand · Wissen und Denken bildende Fächer wie Deutsch, Mathematik, Naturkunde, Naturwissenschaft, Sprachlehre usw. werden im Hauptunterricht (s.u.) in Blöcken unterrichtet. · Künstlerische Arbeit (Eurythmie, Theater, Gesang und Instrumentalspiel, Plastik, Malerei, Grafik) bildet einen gleichrangigen mittleren Fächerbereich. · Handwerkliches Tun (Textil, Holz, Metall, Keramik, Gartenbau usw.) sowie Spiel und Sport werden altersgemäß vom 1. bis zum 12. Schuljahr geübt und entwickelt.
Der Unterricht · Im täglichen Hauptunterricht wird ein Unterrichtsthema zweistündig und zusammenhängend über drei bis vier Wochen erarbeitet. Dies fördert die Konzentration und Intensität des Lernens. Eine allgemeine Übersicht über die Lehrplaninhalte des Hauptunterrichts finden Sie hier; · Fachunterricht (Englisch, Französisch, Musik, Eurythmie, Religion, Handarbeiten, Sport, Werken, Gartenbau u.a.) wird nach einem täglich wechselnden Stundenplan erteilt.
Altersbezogener Unterricht · Damit Schüler mit Freude und Interesse in altershomogenen Klassen angstfrei lernen können, gibt es kein Sitzen bleiben. · In der Unterstufe lernen die Kinder noch stark aus der Nachahmung. Vielfältige Sinnesschulung und gründliches Einüben der Kulturtechniken Schreiben, Lesen und Rechnen stehen im Vordergrund. Die Welt spricht zum Kind im Bild. · In der Mittelstufe werden Natur- und Weltinteresse durch lebendige Schilderungen und eigenes praktisches Tun geweckt. Die Schüler gestalten ihre eigenen Unterrichtsbücher in Form von Epochenheften. Dies fördert u.a. eine reichhaltige Gedächtnisbildung. · In der Oberstufe erhalten die Schüler Anstöße zu eigenständigem Erkennen und Handeln. Lebenserfahrung und Orientierung auf die Arbeitswelt vermitteln unterschiedliche Praktika. Das 12. Schuljahr beschließt eine individuelle Jahresarbeit. · Die vergleichbaren Leistungen für die staatlichen Haupt- und Realschulabschlüsse werden erreicht. Zum Abitur führt ein 13. Vorbereitungsjahr.
Weitere Merkmale · Statt Notenzeugnissen gibt es ausführliche Jahresgutachten zu den individuellen Begabungen und der Fähigkeitsentwicklung des Schülers. · Langjährige Führung durch Klassenlehrer in der Unter- und Mittelstufe. Fachlehrerprinzip in der Oberstufe. · Fremdsprachen (Englisch, Französisch) ab der 1.Klasse. · Kontinuierliche Klassengemeinschaften über 12 Jahre. · Lehrer und Eltern stehen während der ganzen Schulzeit in einem die Erziehung begleitenden engen Kontakt. · Enge Zusammenarbeit im Lehrerkollegium. Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Schularzt. · Der Wechsel zwischen Staats- und Waldorfschulen ist jederzeit entsprechend den Begabungen des Schülers möglich. · Nahezu 50% aller deutschen Waldorfschüler verlassen die Schule mit einem Abitur. · Über 200 Waldorfschulen in Deutschland mit ca. 80.000 Schülern. (Weltweit über 900 Schulen.) |
